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Waldrast beim Quellchen

Waldrast beim Quellchen

Endlich sind wir an der Quelle!
horch! sie murmelt frohen Gruß
und die kleine Silberwelle
eilt hinab zum großen Fluß.

Nach dem Staub und Sonnenbrande
zeig’ in Deinem Spiegel jetzt
den Diogenes am Rande,
den der kühle Tropfen netzt!

Aus dem Becher meiner Hände
schlürfe ich das liebe Naß
und ich lobe Deine Spende
aus dem alten Felsenfaß.

Klarer wie aus dem Pokale
rinnt der Quell aus dem Gestein,
in des Waldes grünem Saale
Specht und Drossel schmettern drein.

Prosit! rauschen rings die Blätter,
Quellchen fahr’ zum deutschen Strom!
wo im wilden Zeitenwetter
Bernard predigte im Dom!